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German-Amateur-Radio-Station

Informationen zum MIXED-MODE-Betrieb auf DB0BS

 

Liste der DTMF-Befehle bei DB0BS (Stand 01.08.2017)
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 Seit dem 16.05.2017 läuft das Bochumer Relais DB0BS auf 438.825MHz als Mixed-Mode-Relais.

 

Die Relaisgruppe hat sich unter Beteiligung aller anwesenden Bochumer Ortverbände bei seiner Sitzung im November 2016 einstimmig für die Umstellung des Relais auf einen YAESU Repeater DR1X ausgesprochen.

 

Technisch umgesetzt wurde diese Gemeinschaftsentscheidung vom Relaisbetreiber DL1YBL, Jochen, dem an dieser Stelle unser ganz besonderer Dank gilt.

 

Das Relais kann ab sofort nicht nur analog, sondern auch in der digitalen Betriebsart C4FM angesprochen werden.

 

Nähere Informationen dazu gibt es z.B. auf der Seite

http://yaesu.com/?cmd=DisplayProducts&DivisionID=65&ProdCatID=249

 

Das Relais ist über einen Shark-Open-Spot (https://www.sharkrf.com/products/openspot/) an das FCS-Reflektorsystem (http://www.fcs001.xreflector.net/) angebunden und befindet sich dort permanent im FCS001-01 (Deutschlandreflektor).

 

Jede Aussendung in C4FM wird somit nahezu DL-weit ausgesendet, was Umsicht und Rücksichtnahme beim digitalen Funkbetrieb fordert.

 

Bei analogem Betrieb bleiben alle QSOs lokal und werden nur über DB0BS ausgesendet.

 

Bei der Benutzung sind grundsätzlich folgende Gegebenheiten zu beachten:

 

Grundlegendes Funktionsprinzip ist:

1. Wird das Relais digital "angesprochen", sendet es auch digital aus

2. Wird das Relais analog "angesprochen", sendet es auch analog aus

3. Es ist nur eine Betriebsart gleichzeitig möglich

 

Um den Sender im analogen Modus zu aktivieren muss zwingend ein 67Hz-Subton bei der Aussendung mitgesendet werden. 

Bei der Betriebsart C4FM gibt es keine weiteren Besonderheiten, außer, dass natürlich am TRX die Betriebsart "C4FM" eingestellt sein muss.

 

WICHTIG

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Um das digitale Signal im analogen Modus nicht zu hören, sollte zwingend auch ein Subaudioton für den Empfang gewählt werden. Es reicht also nicht aus, bei analogem Betrieb den o.g. 67Hz-Subton lediglich mitzusenden (bei vielen Funkgeräten wird dies als "TONE" bezeichnet), sondern er muss auch für den Empfang aktiviert sein (bei vielen Funkgeräten wird dies als "TONESQUELCH" bezeichnet). Nur so ist gewährleistet, dass digitale Signale nicht auf einem analogen Gerät gehört werden können. 

 

Derzeitig ist die Abfallzeit des Relais nach Beendigung der eigenen Aussendung noch enorm kurz und im analogen Betrieb nahezu nicht wahrnehmbar (im digitalen Modus bestätigt das Relais den Empfang der Sendung hingegen kurz mit einem Quittungston).

 

Wir haben uns bereits um eine Lösung gekümmert, die beim nächsten Ortstermin umgesetzt werden soll. Dann wird es voraussichtlich auch wieder die altbekannte Abfallzeit des Relais im analogen Modus geben. Analoge QSOs sind aber natürlich bereits jetzt über das Relais möglich.

Wir freuen uns über die Neuerungen bei DB0BS. Letztendlich ist der analoge Funkbetrieb für alle OMs weiterhin möglich und eine zukunfsorientierte digitale Betriebsart ist als Bereicherung neu hinzugekommen.

 

Allen Nutzern von DB0BS wünschen wir viel Freude mit DB0BS.

Das Team von DB0BS

 

 Autor: Carsten Hausdorf - DF2DD

 

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Update vom 22. Juni 2017; 10.00 Uhr

DB0BS arbeitet wieder ohne Einschränkungen. Auch ein Wechsel der Profile ist wieder möglich.

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Update vom 15. Juni 2017; 11.00 Uhr

DB0BS läuft derzeitig fest auf FCS001-01. Ein Umschalten der Räume ist nicht möglich.

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 Update vom 09. Juni 2017; 06.45 Uhr

 Wir meinen, die Problematik der sich selbst verstellenden Profile mittlerweile  erkannt zu haben. Das Verhalten des openSPOTS können wir nun reproduzieren und es handelt sich nicht um einen "Fehler", sondern der openSPOT "works as designed". Das "Verstellen" der Profile wird (unabsichtlich) von Usern durchgeführt (um "Spielereien" zu vermeiden, möchten wir an dieser Stelle nicht erläutern, wie das möglich ist). Momentan arbeiten wir natürlich trotzdem an einer Lösung, die das Verstellen der Profile verhindern könnte.

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 Update vom 04. Juni 2017; 14.00 Uhr

Die Thematik der sich (anscheinend) selbst verstellenden Profile konnte leider bislang nicht abschließend geklärt werden. Wir gehen davon aus, dass es sich nicht um einen Fehler beim openSPOT handelt, sondern dass User die Profile versehentlich selbst verstellen könnten. Auch eine HF-Einstrahlung in den openSPOT wäre denkbar. Wir haben jetzt zunächst die DTMF-Komamndos von # nach * geändert und hoffen so ggf. den Fehler eingrenzen zu können. Ebenso werden wir natürlich den Support von SharfRF kontaktieren. 

 

Die aktuellen DTMF-Befehle mit dem Stand vom 04.06.2017 gibt es unter: 

Download

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 Update vom 03. Juni 2017; 11.00 Uhr

Erneut hat sich das Standardprofil selbstständig verstellt und DB0BS fällt nun in FCS001-02 zurück. Wir werden voraussichtlich am 07.06.2017 vor Ort ein FW-Upgrade vornehmen und hoffen, dass der beobachtete Fehler damit in Verbindung steht. Da es aus unserer Sicht keinen Sinn macht, jeden Tag über den nicht richtigen Fallback zu informieren, melden wir uns wieder, sobald wir den Fehler lokalisiert haben und er nicht mehr auftritt. Bis dahin ist leider damit zu rechnen, dass sich DB0BS standardmäßig nicht in FCS001-01 befindet. Alle anderen Verlinkungen, die über DTMF gesteuert werden können, funktionieren weiterhin bestimmungsgemäß.

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 Update vom 02. Juni 2017; 07.00 Uhr

 

DB0BS läuft wieder ordnungsgemäß. Auch der Fallback auf FCS001-01 funktioniert wieder.

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 Update vom 01. Juni 2017; 17.00 Uhr

 

Die Nachlaufzeit des Relais im Analogmodus (FM) wurde eingestellt. Das Relais hält nun den Träger für 1000ms, nachdem ein analoges Signal empfangen wurde (dieses "Verhalten" dürfte den meisten Nutzern von DB0BS vom "alten" QUANTAR-Relais bekannt sein). U.a. kann so auch überprüft werden, ob man das Relais von (s)einem Standort aus (noch) erreicht.

 

Aus uns nicht erklärlichen Gründen schaltet der openSpot derzeitig nicht zuverlässig nach FCS001-01 zurück und lässt sich auch nicht mit #A0 dorthin schalten. Der openSPOT hat FCS001-003 als Standardprofil, sollte aber FCS001-01 haben.

 

Es ist nun bereits zweimal vorgekommen, dass sich das Standardprofil selbstständig umgestellt hat. Es muss dann per Fernzugriff wieder auf den openSPOT zugegriffen werden, was je nach Verfügbarkeit einer autorisierten Person eine kurze Zeit in Anspruch nehmen kann. Wir beobachten das "Problem".

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 Update vom 29. Mai 2017

 

Die DTMF-Codes sind im Sinne einer hierarchischen Sortierung geändert worden.

 

#A0 linkt zu  FCS001-01 (Deutschlandreflektor)

#A1 linkt zu  FCS001-66 (Nord-Ostsee-Link)

#A2 linkt zu  FCS001-74 (für lokalen Betrieb über DB0BS)

#A3 linkt zu  FCS003-90 (WIRES-X - America Link)

#A4 linkt zu  YSF26208 (DMR-Brandmeister)

 

 Die Standardverlinkung ist FCS001-01. Findet nach einem Umschalten auf andere Reflektoren als FCS001-01 für die Dauer von 300sec kein Funkverkehr statt, erfolgt ein Fallback auf FCS001-01. 

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Update vom 25. Mai 2017

 

Ab sofort können bei DB0BS zwei Profile über DTMF-Codes geschaltet werden. DB0BS befindet sich grundsätzlich in FCS001-01 und kann bei Bedarf (z.B. für Lokalbetrieb) durch #A1 in FCS001-74 geschaltet werden. Findet dort für die Dauer von 5 Minuten kein Funkverkehr statt, erfolgt ein automatischer Fallback auf FCS001-01. 

 

Mit #A0 kommt man jederzeit wieder in FCS001-01. 

Mit #A1 kommt man jederzeit in FCS001-74 

 

Die Leistung des openSPOTS wurde auf 20mW erhöht, da das Signal des openSPOTS auf der Eingabe von DB0BS nicht immer ankam und es gelegentlich zu Gespächsaussetzern kam.

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Update vom 25. Mai 2017

 

Die "Transmit RX confirmation" wurde abgeschaltet, so dass das Relais nicht mehr mit "openSPOT" quittiert. Ebenso wurde die Ausgangsleistung des Sharks auf 0,03mW reduziert, um mögliche (PC-)Störungen bei Analogbetrieb zu unterdrücken.

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Update vom 19. Mai 2017

Mit dem DTMF-Befehl *<Raumnummer> (also z.B. *66) kann jetzt innerhalb des FCS001-Reflektors in unterschiedliche Räume (Module) weiterconnected werden. 

 

Eine Statusabfrage ist derzeitig nicht möglich. 

 

Es findet auch kein automatischer Fallback auf FCS001-01 statt.

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